GRUNDLAGEN

GRUNDGEDANKEN DER VERKÖRPERTEN ÖKOLOGIE

 

 

Der Mensch ist eine biologische Kreatur und als solche Bestandteil der Ökologie. Konfrontiert mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Artensterben oder Krieg und Gewalt haben wir Menschen körpereigene, evolutionär verankerte, biologische Reaktionen. Sie haben sowohl das Vermögen, uns in dem Gefühl von Ohnmacht und Erschöpfung erstarren zu lassen, als auch uns zu motiviertem Handeln für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu aktivieren.

Die modernen Wissenschaften (z.B. Neurowissenschaften) liefern uns zahlreiche Erkenntnisse über das Wesen dieser Reaktionen, welche für den Selbstschutz und das Überleben der Art angelegt sind.

 

Wenn unsere veranlagten Reaktionen ihre produktive Wirkkraft entfalten, können sie einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung und Lösung dieser Themen liefern und systemische Selbstheilungsprozesse aktivieren. Ziel der Verkörperten Ökologie ist es, diesen biologisch angelegten Reaktionen auf globale Bedrohungen Raum zu geben um ihrem transformativen Potential zur Entfaltung zu verhelfen. Unsere Reaktionen auf Bedrohungen jeglicher Art spielen sich größtenteils in den primitiven Regionen des Gehirns ab, welche wir nicht direkt willentlich kontrollieren können. Deswegen sind unsere Möglichkeiten stark begrenzt, wenn wir uns mit diesen Herausforderungen nur über Denken und Verstehen befassen.

In unseren Workshops stehen daher Kunst und Kultur, Musik, Meditation, Tanz, Verkörperung, Naturkontakt und Rituale im Mittelpunkt. Denn durch sie können wir uns Zugang zu unseren transformativen Kräften verschaffen. Mit ihrer Hilfe kommen wir in Kontakt mit unserem Mitgefühl, innerer Stabilität, Inspiration, Dankbarkeit, Kreativität und unserer Freude. Verbunden mit diesen Kräften, sind wir fähig mit Energie und Leichtigkeit für das Leben zu handeln. Und auch unsere Verzweiflung und unser innerer Schmerz verwandeln sich in Kraftquellen, wenn wir ihnen Raum und Würdigung geben, wir sie zulassen können und nicht verdrängen (müssen).

 

Der Dreiklang aus Fühlen, Denken und Handeln bildet die Grundlage für positive Veränderung. In den Workshops der Verkörperten Ökologie widmen wir uns dem Fühlen und Denken. Wir schaffen damit die Grundlage, um in unserem Alltag sinnvoll für das Leben zu handeln.

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